1886
Anatomische Eigenthümlichkeiten in Beziehung auf klimatische Umstände. Allgemeine Uebersicht über diesen Gegenstand und kurze Notizen bezüglich einiger einheimischen Gewächse
Publication
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Nederlandsch kruidkundig archief. Serie 2 , Volume 4 - Issue 1 p. 413- 440
Abgesehen von individuellen Verschiedenheiten brauchen alle Pflanzen zo zu sagen an klimatischen Bedingungen zu ihrem Leben ein gewisses Wärme- und Feuchtigkeitsmass. Damit das Leben nicht unterbrochen werde, darf die Wärme eine gewisse obere und untere Grenze nicht überschreiten. Feuchte im Ueberschuss wird im Allgemeinen weniger schaden; und obgleich nicht alle Pflanzen jeden Feuchtigkeitsgrad ertragen, so giebt es doch specielle Formen die bei jedem Feuchtigkeitsmass der Luft und des Bodens üppig gedeihen. Submerse Wasserpflanzen leben sogar in was man nennen könnte, absoluter Feuchtigkeit. Kann also Wärme so wohl durch zu wenig als durch zu viel dem Pflanzenleben im Allgemeinen schaden, von der Peuchte ist dies nur durch zu wenig der Fall. Mit anderen Worten, wir können uns wohl ein Klima denken so kalt oder so warm das dadurch allein alle Vegetation unmöglich wäre, aber keins so feucht, dass allein dadurch alle Vegetation verhindert wurde.
| Additional Metadata | |
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| Nederlandsch kruidkundig archief. Serie 2 | |
| CC BY 3.0 NL ("Naamsvermelding") | |
| Organisation | Koninklijke Nederlandse Botanische Vereniging |
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E. Giltay. (1886). Anatomische Eigenthümlichkeiten in Beziehung auf klimatische Umstände. Allgemeine Uebersicht über diesen Gegenstand und kurze Notizen bezüglich einiger einheimischen Gewächse. Nederlandsch kruidkundig archief. Serie 2, 4(1), 413–440. |
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